

Helgolander Str. 8
28217 Bremen
(ohne Anspruch auf Vollständigkeit - Hinweise und Tipps mit Bezug zu Estland, Lettland oder Litauen können geschickt werden an: >post(ät)@infobalt.de<)
BALTISCHE STUNDE
alle vier Wochen DIENSTAGS 19.00 - 21. 00 Uhr auf Radioweser.tv
Informationen, Musik, Gespräche, Buchvorstellungen, Diskussionen - eine Radiosendung rund um Estland, Lettland und Litauen
Dienstag, 13.Januar 2016 --- 19.00 - 21. 00 Uhr
Das Sendegebiet bei Empfang über Antenne
So empfangen Sie die "Baltische Stunde" LIVE online im Internet
Vorläufig ist die Zeit
12. Dezember 2015 - 22. Februar 2016
Lyrik, Fotografie, Zeichnung und Künstlerbücher von Renee Altrov, Ramona Czygan, Doris Kareva, Eve Kask, Margot Kask, Anna Knüppel, Susanne Nickel, Piia Ruber und Daniela Seel
Nikolaj Gogol: ‹Der Revisor›
Deutsch von Matthias Knoll, bearbeitet von Alvis Hermanis
Regie und Bühne: Alvis Hermanis, Kostüme: Kristine Jurjane, Licht: Friedrich Rom, Dramaturgie: Klaus Missbach
„Ich habe Sie hergebeten, um Ihnen eine höchst unerfreuliche Mitteilung zu machen: zu uns kommt ein Revisor.“
Donnerstag, 7. Januar 2016 - 18.30 Uhr, Burgtheater Wien
Freitag, 8. Januar 2016 - 18.30 Uhr, Burgtheater Wien
Sonntag 17. Januar 2016 - 17.00 Uhr, Burgtheater Wien
Ričardas Vainas
Engelsseufzer
Skulpturen
11.12.2015 – 16.01.2016
Galerie Mare Liberum, Hamburg
Mittwoch, 18. Januar 2016, 20.00 Uhr, Thalia Theater Hamburg
Monntag, 19. Januar 2016, 20.00 Uhr, Thalia Theater Hamburg
Zentrum der Handlung ist ein Platz mitten in Europa. Im hellen Licht erscheinen hier zahllose Passanten. Sie kommen und gehen – und hinterlassen ihre Spuren. Sie alle tragen Geschichten in sich, bringen unzählige Details in das Gesamtbild ein. Sie schreiben die Geschichte ihres Europas. Die Zeit vergeht, das Bild wandelt sich. Doch was sieht man dann? Der Zuschauer wird Zeuge dieser poetischen, absurd-komischen wie verstörenden europäischen Utopie.
20. Oktober 2015 - 8. Januar 2016, Estnische Botschaft Berlin
26.November 2015 - 23.Januar 2016
Boutique dix-sept, Kramgasse 18, Bern (Schweiz)
Öffnungszeiten: MO 13.30 bis 18.30 Uhr, DI MI + FR: 9 bis 18.30 Uhr, DO 9 bis 20 Uhr, SA: 9 bis 17 Uhr
Estland im Rathaus Tholey
Fotografen des Teleclub Freisen stellen aus
In Zusammenarbeit mit der Gemeinde Tholey zeigen sechs Fotografen des Fotoclubs Tele Freisen im Rathaus Tholey 20 Fotografien, die auf einer Clubreise nach Estland entstanden sind.
Vom eigens für den Sommerurlaub des Zaren in Haapsalu an der Ostseeküste erbauten Bahnhofsgebäude, über endlose Moorlandschaften, zu Frauen der Volksgruppe der SETU am fast 3600 kqm großen Peipussee , weiter zu zerfallenen riesigen Gutshöfen der ehemaligen Deutsch-Balten bis zur modernen Skyline der insbesondere wegen ihres mittelalterlichen Zentrums bekannten Hauptstadt Tallinn zeigen die Bilder von Clemens Arntz, Franz Rudolf Klos, Anna Kneip, Heribert Maurer, Karola Maurer und Edwin Schöneberger einen repräsentativen Querschnitt aus diesem baltischen Land.
16. und 17. Januar 2016 in Hamburg
mit Sonderausstellung Kestutis Vasiliunas (Litauen)
ERROR - Internationale Buchobjekte der 7th Artist's Book Triennial Vilnius 2015
Siftung Historische Museen Hamburg / Museum der Arbeit
Wiesendamm 3, 22305 Hamburg
Öffnungszeiten: Samstag, 16. Januar 2016 von 10 bis 19 Uhr - Sonntag, 17. Januar 2016 von 10 bis 17 Uhr
Dr. Hermann Kuhn: Adam Suzkever, Dichter des Ghettos von Wilna
Dienstag, 19. Januar 2016, 20.00 Uhr
Landeszentrale f.politische Bildung, Osterdeich 6, Bremen
Wir, Roma
Fotoausstellung von von Annika Haas (Estland) und Kiba Lumberg (Finnland)
19. Januar bis 1. April 2016 in der Botschaft der Republik Estland, Berlin
Eröffnung am Dienstag, dem 19. Januar 2016, von 17.00 bis 19.00 Uhr,
Begrüßung: Botschafterin Dr. Kaja Tael, Kulturattaché Harry Liivrand
Die bekannte estnische Fotografin Annika Haas präsentiert ihre Arbeiten in Deutschland zum ersten Mal. Ihre international viel Beachtung gefundene Ausstellung „Wir, Roma“ mit den Fotos aus den Jahren 2012 und 2013 porträtiert und dokumentiert erstmals in der estnischen Fotografie des 21. Jahrhunderts diese nationale Minderheit anhand ihres Alltagslebens. Estnische Roma haben Annika Haas einen Einblick in ihre Heime gewährt. Selten hat eine Fremde so nah am Leben der estnischen Roma-Gemeinde teilhaben dürfen.
Zugleich zeigt die Ausstellung als das erste estnisch-finnische Kunstprojekt in der Botschaft zum Vergleich die Fotos einer namhaften finnischen Fotografin Kiba Lumberg, die selbst eine Romni ist, die Romni des Bruderlandes. Die Fotos von Kiba Lumberg zeigen ihre Verwandten in Finnland, die im kulturellen Leben Finnlands gut integriert sind und deren sozialer Status sich von dem der estnischen Roma stark unterscheidet. Somit stellt die Ausstellung zum einen ein spannendes, zum Nachdenken anregendes kulturanthropologisches und zum anderen ein sozialpolitisches Projekt dar.
Kristjan Järvi (Dirigent)
James Carter Saxophone / Simone Dinnerstein Klavier
Deutsches Symphonie-Orchester Berlin
Aaron Jay Kernis - ›Musica Celestis‹ für Streichorchester
Roberto Sierra - Konzert für Saxophone und Orchester
Gene Pritsker - ›40 Changing Orbits‹
Philip Lasser - Klavierkonzert ›The Circle and the Child‹
Mittwoch 20. Januar 2016, 20 Uhr - Haus des Rundfunks, Großer Sendesaal
Haus des Rundfunks
Masurenallee 8-14
14057 Berlin
Iveta Apkalna (Orgel)
Samstag 30. Januar 2016, 20.00 Uhr, Philharmonie Essen, Alfried Krupp Saal
Alfreds Kalnins - Fantasia g-Moll
Johann Sebastian Bach - “Wachet auf, ruft uns die Stimme”, BWV 645
Johann Sebastian Bach - “Wo soll ich fliehen hin”, BWV 646
Eriks Esenvalds - Fantasia
Johann Sebastian Bach - “Wer nur den lieben Gott lässt walten”, BWV 647
Johann Sebastian Bach - “Meine Seele erhebt den Herren”, BWV 648
Sofia Gubaidulina - “Hell und Dunkel”
Peteris Vasks - “Cantus ad pacem”
Johann Sebastian Bach - “Ach bleib bei uns, Herr Jesu Christ”, BWV 649
Johann Sebastian Bach - “Kommst du nun, Jesu, vom Himmel herunter auf Erden”, BWV 650
Aivars Kalejs - “Lux aeterna” – In Memoriam Olivier Messiaen
Aivars Kalejs - Toccata über den Choral “Allein Gott in der Höh’ sei Ehr”
Mittwoch, 27. Januar 2016, 20 Uhr, Stadthaus Ulm
"Wir haben es doch erlebt...". Das Ghetto von Riga
Film und Gespräch mit dem Filmemacher Jürgen Hobrecht und Schülerinnen und Schülern der AG "Deportation Ulmer Juden nach Riga" des Einstein-Gymnasiums Wiblingen
Rund 25.000 Juden aus dem "Deutschen Reich", darunter auch Menschen aus Ulm, wurden während des Zweiten Weltkriegs nach Riga verschleppt. Zwischen November 1941 und Oktober 1942 fuhren 25 Züge aus 14 Städten dorthin. Unmittelbar zuvor waren die bis dahin im Ghetto internierten ca. 27.000 lettischen Jüdinnen und Juden ermordet worden, um Platz für die Neuankömmlinge aus Deutschland zu schaffen.
Begrüßung: Oberbürgermeister Ivo Gönner
Eintritt frei
Gytis Skudžinskas
11.12.2015 bis 29.1.2016
Gytis Skudžinskas, ein junger Gegenwartskünstler, 1975 in Papile/Litauen geboren, absolvierte er von 1999 bis 2005 erfolgreich ein Master Studium der bildenden Kunst am „Klaipeda Institut für visuelles Design“ der Kunstakademie Vilnius. Bereits im Studium betreute er Kunstprojekte in Westlitauen. Seit 2006 ist er Mitglied in der „Litauischen Fotografie Vereinigung“. Der Künstler bedient sich verschiedener Ausdrucksformen wie Fotografie, Installation und Grafikdesign, bis hin zu innovativen Klangstücken. Den kreativen Arbeitsprozess definiert Gytis Skudžinskas als seine Art Recherche, die es dem Künstler als Vermittler ermöglicht, verschiedene Aspekte der uns umgebenden Welt zu enthüllen. In unserer Galerie zeigen wir einen Ausschnitt seiner Serie „Silence“. Mit der Lochkameratechnik lässt er abstrakte Gefüge von Horizonten und Naturlandschaften entstehen.
VIJA CELMINS
20.November 2015 - 31. Januar 2016,
Vereinigung Bildender KünstlerInnen Wiener Secession, Wien
Vija Celmins, geboren 1938 in Riga (Lettland), floh bei Kriegsende mit ihrer Familie über Deutschland in die USA. Von 1962 bis 1981 lebte und arbeitet sie in Los Angeles, seither in New York.
Vija Celmins ist seit den 1970er-Jahren für ihre eingängigen Sujets – Meere, Wüsten, Nachthimmel und Spinnennetze –, die sie in diversen Medien umsetzt, bekannt. In ihrer ersten Einzelausstellung in Österreich zeigt die Künstlerin über 70 Arbeiten aus ihrem druckgrafischen Oeuvre. Die von Vija Celmins selbst zusammengestellte Retrospektive in der Secession umfasst fünf Jahrzehnte ihres Schaffens: von Radierungen aus ihrer Studienzeit in den frühen 1960er-Jahren hin zu einer Reihe neuer, bislang nicht gezeigter Editionen.
Vija Celmins’ Motive basieren auf Fotografien und gefundenen Drucksachen: Sie isoliert diese Vorlagen von ihrem Ursprungskontext und führt sie in einem neuen Medium wieder zusammen. Durch die wiederholte Interpretation weniger Motive verschiebt sie die Aufmerksamkeit vom Motiv auf das Material, das sie in seinen spezifischen Eigenheiten und auf seine Wirkung hin untersucht. Innerhalb der großen Band-breite an Medien, in denen Celmins arbeitet, kommt der Druckgrafik daher große Bedeutung zu: Sie steht gleichrangig neben Zeichnung, Malerei und Skulptur.
Tõnis Käo: „Design als Experiment“, Retrospektive
22. Januar - 3. April 2016, reddot designmuseum essen
Besucherinnen und Besucher erhalten einen Einblick in das Schaffen von Tõnis Käo, der als Industriedesigner große Erfolge feierte und zum zeitgenössischen internationalen Design und seiner Vermittlung beigetragen hat. Der Gestalter zählt zu einer Generation von Designern mit Allround-Fähigkeiten. Dabei liegen seine Stärken vor allem in der interdisziplinären Arbeit und seinem Ansatz, Design als Experiment zu verstehen. Seine Tätigkeit konzentrierte sich stets auf die Gestaltung der Zukunft. Davon zeugen zahlreiche innovative Entwürfe, die Designgeschichte geschrieben haben.
Der Industriedesigner entwarf 1970 gemeinsam mit Herbert Krämer das erste Tastentelefon für die Deutsche Bundespost. Damit setzte er einen neuen Standard, der noch heute unsere Objektebeziehung zu Telefonen prägt. Ebenso verantwortlich ist Tõnis Käo für eine Ikone des Kommunikationszeitalters: das Mobiltelefon „C2 portable“, das 1988 von Siemens auf den Markt gebracht wurde und später zum Designklassiker avancierte.
Tõnis Käo, geboren 1940 in Saaremaa (Estland), studierte von 1962 bis 1967 an der Folkwangschule für Gestaltung in Essen. Nur zwei Jahre nach seinem Abschluss wurde er 1969 als Industriedesigner für Siemens in München tätig, ab1983 leitete Tõnis Käo das Designstudio der Siemens AG. In dieser Tätigkeit widmete er sich unter anderem der Phänomenologie des Produktdesigns: Tõnis Käo definierte ein System von Formmerkmalen und deren Wirkung, um Industriedesignern einen Leitfaden für ihre Arbeit zu geben.
Agita Rando Quartett
Uwe Steinmetz (sax), Agita Rando (p), Stefan Weeke (b), Sebastian Merk (dr)
…Contemporary Jazz.
16. Januar 2016, 21.30 Uhr - Kunstfabrik Schlot, Berlin
Agita Randos Kompositionen und Arrangements sind Ausdruck einer Musikerin, die aus ihrer reichen musikalischen Biographie eine ganz persönliche Klangwelt entwickelt hat.
Inspirationen von Barock bis zu den charakteristischen lettischen Volksliedern färben einen durchhörbaren Jazz, der zusammen mit drei starken musikalischen Partnern an Saxofon, Bass und Schlagzeug zum Leben erweckt wird.
IVAR VEERMÄE: "Gravity's Infinite Range"
Im Rahmen der Transmediale Vorspiel starten wir das neue Jahr im Kulturschöpfer kreativ und kraftvoll mit Ivar Veermäe's Solo-Ausstellung "Gravity's Infinite Range" vom 22.01.-04.02.2016. Veermäe ist ein estnischer Videokünstler, der sich in Videoarbeiten kritisch mit den Themen Kapitalfluss und Infrastruktur auseinandersetzt.
Freitag, 22.Januar bis 4.Februar 2016, Galerie Green Hill, Berlin
IVAR VEERMÄE | TENDER SALUTE
11.12.2015 - 17.1. 2016 - Galerie im Turm, Berlin
TENDER SALUTE, Sanfter Gruß, ist ein 234 x 38 m großer und 95695 Tonnen schwerer Frachter, der unter der Flagge der Marshall Inseln registriert ist.
Der estnische Medienkünstler Ivar Veermäe präsentiert in der GALERIE IM TURM eine kritische Recherche zu Seefahrt, flags of convenience und Steueroasen. Der Künstler beschäftigt sich mit Fragen des öffentlichen Raums, Globalisierung und Netzwerken: Er möchte die Infrastruktur unserer zeitgenössischen Informations- und Datenkultur dokumentieren, analysieren, und sichtbar machen. Seine Werke entstehen in langfristiger investigativer Recherche und umfassen Video, Fotografie, Sound, Performance und Interaktion.
Kadri-Ann Sumera (Piano)
Mittwoch, 13.Januar 2016, 19.00 Uhr
Wilhelm-Petersen-Saal - Akademie für Tonkunst, Wiesbaden
Kadri-Ann Sumera, die derzeit an der Akademie für Tonkunst unterrichtet, spielt Werke von Johann Sebastian Bach, Johannes Brahms, Frédéric Chopin, Mart Saar und Lepo Sumera
Berlin
“RUČS UN NORIE”
Dokumentarfilm, Lettland 2015, 65 Min.
Regisseurin: Ināra Kolmane, Drehbuch Ināra Kolmane
Norie Tsuruta, Studentin der Anthropologie aus Japan in Lettland, möchte sich im Rahmen Ihrer Magisterarbeit mit der Suiti-Kultur beschäftigen und freundet sich dabei mit Marija Steimane - genannt "Ruč - eine der ältesten "Suitu sievas" an. Für Norie ist sie wie ihre verstorbene Großmutter, sie lernt die lettische Sprache und lettische Lieder, während Marija auch über größere Distanzen noch mit der jungen Japanerin mitfühlt.
Mehrfacher Preisträger beim lettischen Filmpreis ""Lielais Kristaps".
Die Regisseurin Ināra Kolmane ist anwesend.
Freitag, 29. Januar 2016, 19.00 Uhr, Kulturschloss Wandsbek (Hamburg)
Sonntag, 31. Januar 2016, 15.00 Uhr - Botschaft der Republik Lettland, Berlin
Lettischer Verein in Hamburg e. V.
Farnstraße 6
22335 Hamburg
Santa Bukovska (Saxophon) und Liga Auguste (Orgel) - Lettland
Konzert für Saxophon und Orgel
Werke von Eriks Ešenvalds, Ugis Praulinš, Ilze Arne, Peteris Vasks und Emils Melngailis
Samstag, 30. Januar 2016, 19.00 Uhr, Christuskirche Obernbeck, Löhne